Internationaler Studentenwettbewerb zur FSB 2009
Tradition als Inspiration – unter dem Titel SPA WELTEN zeigten die European Waterpark Association e. V. und die Koelnmesse GmbH zur FSB – Internationale Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bäderanlagen vom 28. bis 30. Oktober 2009 über 50 Beiträge zu einem internationalen Wettbewerb für Nachwuchsarchitekten und -designer. Diese waren aufgefordert, auf der Basis der verschiedenen Badekulturen der Welt ihre Visionen für eine SPA WELT der Gegenwart zu entwerfen. Die Ergebnisse des Wettbewerbs sind in Halle 11.1, Stand J 050 zu sehen.
Am Donnerstag, den 29. Oktober 2009 um 11 Uhr verlieh Dr. Michael Quell, der Präsident der EWA, gemeinsam mit Vertretern der Koelnmesse GmbH und den Jurymitgliedern die Preise des Wettbewerbs . Diese waren mit 2.500 €, 1.500 € und 1.000 € ausgestattet und wurden gestiftet von der Dorena Freizeitanlagen GmbH & Co. KG, der Kölnmesse GmbH und der PAETAU SPORTS Versicherungsmakler GmbH. Der Fachjury gehörte unter anderem der Präsident des Bundes Deutscher In-nenarchitekten Prof. Rudolf Schricker an.
Nach „Visions of Waterworlds“ (2003), „Wasserspielgeräte für Kinder und Erwachse-ne“(2005) und „Wasserräume/Wasserträume“ (2007) war dies bereits der vierte gemeinsame Wettbewerb des Qualitätsverbandes der europäischen Freizeitbäder und Thermen und der Kölner Messegesellschaft. Ziel war es, den Designer- und Architektennachwuchs auf das faszinierende Thema Wasserlandschaften aufmerksam zu machen und gleichzeitig innovative neue Ideen für die Bäderbranche zu entwickeln.
„Zurück zur Natur“ – so könnte man viele der eingereichten Entwürfe charakterisieren. Die Studenten der Fachbereiche Architektur, Innenarchitektur und Design, die sich an dem Wettbewerb beteiligten, haben immer wieder auf organische Formen und natürliche Materialien zurückgegriffen. Schiefer, Bambus und Holz kommen dem Be-dürfnis nach warmen Farbtönen und angenehmen Oberflächen entgegen. Im „Bau-hausjahr 2009“ werden der rechte Winkel und die Dominanz der Funktionalität abge-löst durch geschwungene, biomorphe Formen und richtiggehende „Wellnesshöhlen“, die eine Möglichkeit zum Rückzug und zur Erholung bieten.
So hat zum Beispiel der Innenarchitekturstudent Thomas Gruß eine „stehende Welle“ aus Holz entworfen, die am Rand eines Pools vielfältige Möglichkeiten zum ent-spannten Sitzen und Liegen eröffnet. Jana Schnelle greift die Idee der orientalischen Hammamkuppel auf, macht diese aber transparent, indem sie ein offenes Geflecht aus Bambusrohr mit farbigen Glassegmenten über den runden Pool spannt. Konse-quent futuristisch ist dagegen ein Entwurf, den die Studentin Julia Hofmann einge-reicht hat: zwei dynamische Tuben bieten Raum für Sauna und Wellnesseinrichtun-gen.
Eines ist allen Entwürfen gemeinsam: Durch eine außergewöhnliche Gestaltung der „SPA-Räume“ wurden die Besucher mit allen Sinnen angesprochen.